Dürfen Katzen Brötchen essen? Warum das Frühstücksgebäck kein Katzenschmaus ist

Dürfen Katzen Brötchen essen? Warum das Frühstücksgebäck kein Katzenschmaus istBrötchen sind für Katzen zwar nicht unmittelbar hochgiftig, enthalten aber keine essenziellen Nährstoffe und können aufgrund von Kohlenhydraten und Gluten Verdauungsprobleme verursachen.Gefährliche Inhaltsstoffe wie Hefe, Salz oder Backtriebmittel können im Magen aufblähen oder die Nieren belasten, während spezielle Zutaten wie Rosinen oder Zwiebeln sogar lebensbedrohlich sind.Als strikte Fleischfresser sollten Katzen proteinreiche Snacks erhalten; gelegentliche Brötchenkrümel führen langfristig zu Übergewicht und Mangelerscheinungen.Dürfen Katzen Brötchen essen und welche Risiken bestehen für die Verdauung?Nein, Katzen sollten keine Brötchen essen, da ihr gesamter Verdauungsapparat auf die Verwertung von tierischen Proteinen und Fetten spezialisiert ist und nicht auf die Verarbeitung von Getreide und Kohlenhydraten. Ein Brötchen besteht fast ausschließlich aus Weizenmehl, Wasser, Hefe und Salz, was für den Organismus einer Katze keinerlei biologischen Nutzwert bietet.Ich kenne das nur zu gut von meinem frechen Kiwi. Jeden Sonntagmorgen, wenn die frischen Schrippen auf dem Tisch stehen, sitzt er mit großen Augen daneben und versucht, ein Stückchen zu stibitzen. Einmal hat er es tatsächlich geschafft, eine Ecke abzureißen, bevor ich reagieren konnte. Das Ergebnis war ein aufgeblähter Bauch und ein sehr unleidlicher Kater, der den restlichen Tag nur lustlos in der Ecke lag. Sky hingegen schnuppert kurz und dreht sich dann angewidert weg – sie weiß instinktiv, dass das kein Futter für sie ist.Das Hauptproblem liegt darin, dass Katzen sogenannte obligate Karnivoren sind. Ihr Darm ist im Vergleich zu Allesfressern sehr kurz, was ideal für die schnelle Verdauung von Fleisch ist, aber denkbar ungeeignet für komplexe Kohlenhydrate. Wenn Katzen Brötchen essen, gelangt eine große Menge Stärke in den Dickdarm, die dort nicht ausreichend aufgespalten werden kann. Dies führt zu Gärprozessen, die schmerzhafte Blähungen und Durchfall auslösen können. Zudem ist das im Weizen enthaltene Gluten für viele Samtpfoten schwer verträglich und kann langfristig Entzündungen der Darmschleimhaut begünstigen.Auch wenn ein winziger Krümel meist keine akute Katastrophe auslöst, solltest Du es nicht zur Gewohnheit werden lassen. Die Frage, ob Katzen Brötchen essen dürfen, muss daher aus gesundheitlicher Sicht immer mit einem klaren Nein beantwortet werden. Es schadet der Bauchspeicheldrüse, da diese unter Hochdruck Insulin produzieren muss, um den durch die Kohlenhydrate steigenden Blutzuckerspiegel zu regulieren. Auf Dauer riskierst Du damit Krankheiten wie Diabetes mellitus.Warum Hefe und Backtriebmittel in Brötchen gefährlich sindHefe und Backtriebmittel in Brötchen sind gefährlich für Katzen, weil der Hefeteig im warmen Magenmilieu weiter gären kann, was zu einer gefährlichen Ausdehnung des Magens und im schlimmsten Fall zu einer Ethanol-Vergiftung führt. Selbst in gebackenem Zustand verbleiben Rückstände und Eigenschaften, die das Verdauungssystem extrem belasten.Stell Dir vor, Sky würde ein Stück rohen Teig erwischen – das wäre ein absoluter Notfall. Aber auch bei fertigen Backwaren ist Vorsicht geboten. Als ich neulich mit meiner Tierärztin sprach, erklärte sie mir, dass viele Halter die Gefahr von Hefe unterschätzen. Die Gärung produziert Gase, die den Magen schmerzhaft aufblähen. Da die Bauchwand einer Katze nicht sehr dehnbar ist, verursacht dies massiven Stress und Atemnot. Die chemische Reaktion im Körper ist vergleichbar mit einer schweren Kolik.Ein weiterer Aspekt bei der Frage, ob Katzen Brötchen essen dürfen, ist der hohe Salzgehalt. Für uns schmeckt ein Brötchen oft neutral, aber für eine zwei Kilogramm schwere Katze wie Sky ist die Menge an zugesetztem Kochsalz in einer halben Scheibe Brot bereits grenzwertig. Die Nieren von Katzen sind darauf ausgelegt, Flüssigkeit extrem effizient zu recyceln, aber sie kommen mit überschüssigem Salz sehr schlecht zurecht. Dies führt zu Dehydration und belastet die Nierenfunktion dauerhaft.Um Deine Katzen zu schützen, solltest Du Backwaren immer in fest verschließbaren Brotkästen lagern. Kiwi ist ein Meister darin, Tüten aufzureißen, nur um aus Neugier hineinzubeißen. Praktische Tipps für den Alltag beinhalten auch, nach dem Frühstück den Tisch sofort abzuwischen, damit keine salzigen Krümel zurückbleiben. Wenn Du backst, lass Deine Katze niemals in die Nähe von Backpulver oder Natron, da diese Stoffe chemische Verbrennungen im Maul verursachen können.Die negativen Folgen von Kohlenhydraten und Getreide für KatzenDie negativen Folgen von Kohlenhydraten und Getreide äußern sich bei Katzen vor allem durch chronisches Übergewicht, eine schlechte Fellqualität und eine erhöhte Anfälligkeit für Stoffwechselerkrankungen. Da Katzen keine Amylase im Speichel haben, beginnt die Vorverdauung der Kohlenhydrate erst viel zu spät im Verdauungstrakt.Sky ist eine kleine Genießerin und neigt leider dazu, etwas schneller anzusetzen als der aktive Kiwi. Wenn ich ihr erlauben würde, dass Katzen Brötchen essen, würde ihr Gewicht innerhalb kürzester Zeit in die Höhe schnellen. Ein Brötchen ist für eine Katze wie eine riesige Portion puren Zuckers für uns. Die Energie, die aus den Kohlenhydraten gewonnen wird, kann die Katze kaum sinnvoll nutzen, da ihr Energiestoffwechsel primär auf Fetten und Proteinen basiert. Überschüssige Kohlenhydrate werden sofort in Körperfett umgewandelt.Neben dem Gewicht leidet oft auch das Hautbild. Getreidelastige Nahrung führt bei vielen Katzen zu Juckreiz oder stumpfem Fell, da der Körper mit der Ausscheidung von Abfallstoffen überfordert ist. Wenn Du Dich fragst, warum Deine Katze vielleicht oft schuppiges Fell hat, könnte ein zu hoher Getreideanteil in der Nahrung – oder eben das Naschen von Brötchen – die Ursache sein. Die Evolution hat die Katze perfekt als Jäger optimiert; Getreidefelder gehörten nie zu ihrem natürlichen Jagdrevier.Achte beim Kauf von Leckerlis darauf, dass diese getreidefrei sind. Es gibt wunderbare gefriergetrocknete Fleischsnacks, die Kiwi und Sky viel mehr begeistern als jedes Backwerk. Wenn Deine Katze bereits eine Vorliebe für Brot entwickelt hat, ist es wichtig, konsequent zu bleiben. Ersetze das Betteln am Tisch durch eine Spielrunde oder ein hochwertiges Stückchen Trockenfleisch. So bleibt der Stoffwechsel im Gleichgewicht und Du vermeidest teure Tierarztbesuche aufgrund von Zivilisationskrankheiten.Gefährliche Zusatzstoffe in speziellen BrötchensortenIn speziellen Brötchensorten lauern gefährliche Zusatzstoffe wie Rosinen, Zwiebeln, Knoblauch oder Schokolade, die für Katzen hochgradig giftig sind und zu akutem Organversagen oder zur Zerstörung der roten Blutkörperchen führen können. Während ein normales Weizenbrötchen "nur" ungesund ist, können diese Varianten tödlich sein.Letzten Monat hatte ich Besuch und wir hatten Rosinenbrötchen und Zwiebelbaguettes auf dem Tisch. Ich musste Kiwi regelrecht aus dem Zimmer sperren, weil der Duft der Zwiebeln ihn magisch anzog. Was viele nicht wissen: Schon kleine Mengen an Zwiebelgewächsen (auch Pulver in Aufbackbrötchen) enthalten N-Propyldisulfid. Dieser Stoff greift die Hämoglobin-Struktur im Blut der Katze an, was zu einer lebensbedrohlichen Anämie führt. Die Katze wird schlapp, bekommt blasse Schleimhäute und kollabiert im schlimmsten Fall.Die Gefahr ist bei süßen Brötchen mit Rosinen sogar noch größer. Weintrauben und Rosinen können bei Katzen bereits in geringster Dosis ein akutes Nierenversagen auslösen. Wenn wir darüber sprechen, ob Katzen Brötchen essen dürfen, müssen wir diese Varianten strikt ausgrenzen. Auch Brötchen mit Schokostückchen sind absolut tabu, da das enthaltene Theobromin von Katzen nicht abgebaut werden kann und zu Herzrasen und Krampfanfällen führt.Hier ist ein kurzer Vergleich der Gefahrenstufen verschiedener Backwaren:BrötchenartGefahrenpotenzialHauptrisikoNormales WeizenbrötchenMittelBlähungen, Übergewicht, SalzbelastungRosinenbrötchenSehr HochAkutes Nierenversagen (hochgiftig)Zwiebel-/KnoblauchbrotSehr HochZerstörung der roten BlutkörperchenLaugengebäckHochExtremer Salzgehalt, VerätzungsgefahrVollkornbrötchenMittelSchwere Verdaulichkeit durch BallaststoffeSolltest Du bemerken, dass Deine Katze an einem solchen Spezialbrötchen geknabbert hat, ist ein sofortiger Besuch beim Notdienst unumgänglich. Warte nicht auf Symptome, denn wenn diese auftreten, ist der Schaden oft schon weit fortgeschritten. Bewahre solche Backwaren am besten im Kühlschrank oder in einer metallenen Brotbox auf, die auch der geschickteste Kater nicht aufhebeln kann.Gesunde Snack-Alternativen für Deine KatzeGesunde Snack-Alternativen für Deine Katze sind solche, die einen Fleischanteil von nahezu 100 Prozent aufweisen, wie beispielsweise gefriergetrocknetes Rinderherz, gedünstetes Fischfilet oder spezielle Katzensnacks ohne Zucker und Getreidezusatz. Diese Snacks unterstützen die Vitalität und belasten den Darmtrakt nicht unnötig.Sky liebt es, wenn ich ihr kleine Stücke von meiner ungewürzten Hühnerbrust abgebe, wenn ich koche. Das ist die perfekte Alternative zu der Frage, ob Katzen Brötchen essen dürfen. Es liefert hochwertiges Protein und Taurin, was essenziell für ihre Herzfunktion ist. Kiwi hingegen fährt voll auf gefriergetrocknete Snacks ab. Diese haben den Vorteil, dass sie knusprig sind – ähnlich wie die Kruste eines Brötchens –, aber eben gesund und artgerecht.Wenn Deine Katze das Kaugefühl von Brötchen mag, kannst Du ihr folgende Dinge anbieten:Katzengras: Es hilft bei der Verdauung und befriedigt das Bedürfnis, an etwas Grünem oder Festem zu knabbern.Trockenfleischstreifen: Diese reinigen die Zähne und fördern die Kaumuskulatur, ohne den Insulinspiegel in die Höhe zu treiben.Gedünsteter Fisch: Eine wunderbare Quelle für Omega-3-Fettsäuren, die für glänzendes Fell sorgen.Achte darauf, dass Snacks niemals mehr als 10 Prozent der Tagesration ausmachen. Auch gesunde Belohnungen enthalten Kalorien. Da meine beiden mit zwei Jahren in ihrer besten Lebensphase sind, möchte ich, dass sie noch lange fit bleiben. Brötchen haben in ihrem Ernährungsplan einfach keinen Platz. Wenn Du Deiner Katze etwas Gutes tun willst, investiere lieber in hochwertige Fleischprodukte statt in Backwaren vom Bäcker. Das spart Dir langfristig Sorgen und Deiner Katze Bauchschmerzen.
  • Brötchen sind für Katzen zwar nicht unmittelbar hochgiftig, enthalten aber keine essenziellen Nährstoffe und können aufgrund von Kohlenhydraten und Gluten Verdauungsprobleme verursachen.
  • Gefährliche Inhaltsstoffe wie Hefe, Salz oder Backtriebmittel können im Magen aufblähen oder die Nieren belasten, während spezielle Zutaten wie Rosinen oder Zwiebeln sogar lebensbedrohlich sind.
  • Als strikte Fleischfresser sollten Katzen proteinreiche Snacks erhalten; gelegentliche Brötchenkrümel führen langfristig zu Übergewicht und Mangelerscheinungen.

Dürfen Katzen Brötchen essen und welche Risiken bestehen für die Verdauung?

Nein, Katzen sollten keine Brötchen essen, da ihr gesamter Verdauungsapparat auf die Verwertung von tierischen Proteinen und Fetten spezialisiert ist und nicht auf die Verarbeitung von Getreide und Kohlenhydraten. Ein Brötchen besteht fast ausschließlich aus Weizenmehl, Wasser, Hefe und Salz, was für den Organismus einer Katze keinerlei biologischen Nutzwert bietet.

Ich kenne das nur zu gut von meinem frechen Kiwi. Jeden Sonntagmorgen, wenn die frischen Schrippen auf dem Tisch stehen, sitzt er mit großen Augen daneben und versucht, ein Stückchen zu stibitzen. Einmal hat er es tatsächlich geschafft, eine Ecke abzureißen, bevor ich reagieren konnte. Das Ergebnis war ein aufgeblähter Bauch und ein sehr unleidlicher Kater, der den restlichen Tag nur lustlos in der Ecke lag. Sky hingegen schnuppert kurz und dreht sich dann angewidert weg – sie weiß instinktiv, dass das kein Futter für sie ist.

Das Hauptproblem liegt darin, dass Katzen sogenannte obligate Karnivoren sind. Ihr Darm ist im Vergleich zu Allesfressern sehr kurz, was ideal für die schnelle Verdauung von Fleisch ist, aber denkbar ungeeignet für komplexe Kohlenhydrate. Wenn Katzen Brötchen essen, gelangt eine große Menge Stärke in den Dickdarm, die dort nicht ausreichend aufgespalten werden kann. Dies führt zu Gärprozessen, die schmerzhafte Blähungen und Durchfall auslösen können. Zudem ist das im Weizen enthaltene Gluten für viele Samtpfoten schwer verträglich und kann langfristig Entzündungen der Darmschleimhaut begünstigen.

Auch wenn ein winziger Krümel meist keine akute Katastrophe auslöst, solltest Du es nicht zur Gewohnheit werden lassen. Die Frage, ob Katzen Brötchen essen dürfen, muss daher aus gesundheitlicher Sicht immer mit einem klaren Nein beantwortet werden. Es schadet der Bauchspeicheldrüse, da diese unter Hochdruck Insulin produzieren muss, um den durch die Kohlenhydrate steigenden Blutzuckerspiegel zu regulieren. Auf Dauer riskierst Du damit Krankheiten wie Diabetes mellitus.

Warum Hefe und Backtriebmittel in Brötchen gefährlich sind

Hefe und Backtriebmittel in Brötchen sind gefährlich für Katzen, weil der Hefeteig im warmen Magenmilieu weiter gären kann, was zu einer gefährlichen Ausdehnung des Magens und im schlimmsten Fall zu einer Ethanol-Vergiftung führt. Selbst in gebackenem Zustand verbleiben Rückstände und Eigenschaften, die das Verdauungssystem extrem belasten.

Stell Dir vor, Sky würde ein Stück rohen Teig erwischen – das wäre ein absoluter Notfall. Aber auch bei fertigen Backwaren ist Vorsicht geboten. Als ich neulich mit meiner Tierärztin sprach, erklärte sie mir, dass viele Halter die Gefahr von Hefe unterschätzen. Die Gärung produziert Gase, die den Magen schmerzhaft aufblähen. Da die Bauchwand einer Katze nicht sehr dehnbar ist, verursacht dies massiven Stress und Atemnot. Die chemische Reaktion im Körper ist vergleichbar mit einer schweren Kolik.

Ein weiterer Aspekt bei der Frage, ob Katzen Brötchen essen dürfen, ist der hohe Salzgehalt. Für uns schmeckt ein Brötchen oft neutral, aber für eine zwei Kilogramm schwere Katze wie Sky ist die Menge an zugesetztem Kochsalz in einer halben Scheibe Brot bereits grenzwertig. Die Nieren von Katzen sind darauf ausgelegt, Flüssigkeit extrem effizient zu recyceln, aber sie kommen mit überschüssigem Salz sehr schlecht zurecht. Dies führt zu Dehydration und belastet die Nierenfunktion dauerhaft.

Um Deine Katzen zu schützen, solltest Du Backwaren immer in fest verschließbaren Brotkästen lagern. Kiwi ist ein Meister darin, Tüten aufzureißen, nur um aus Neugier hineinzubeißen. Praktische Tipps für den Alltag beinhalten auch, nach dem Frühstück den Tisch sofort abzuwischen, damit keine salzigen Krümel zurückbleiben. Wenn Du backst, lass Deine Katze niemals in die Nähe von Backpulver oder Natron, da diese Stoffe chemische Verbrennungen im Maul verursachen können.

Die negativen Folgen von Kohlenhydraten und Getreide für Katzen

Die negativen Folgen von Kohlenhydraten und Getreide äußern sich bei Katzen vor allem durch chronisches Übergewicht, eine schlechte Fellqualität und eine erhöhte Anfälligkeit für Stoffwechselerkrankungen. Da Katzen keine Amylase im Speichel haben, beginnt die Vorverdauung der Kohlenhydrate erst viel zu spät im Verdauungstrakt.

Sky ist eine kleine Genießerin und neigt leider dazu, etwas schneller anzusetzen als der aktive Kiwi. Wenn ich ihr erlauben würde, dass Katzen Brötchen essen, würde ihr Gewicht innerhalb kürzester Zeit in die Höhe schnellen. Ein Brötchen ist für eine Katze wie eine riesige Portion puren Zuckers für uns. Die Energie, die aus den Kohlenhydraten gewonnen wird, kann die Katze kaum sinnvoll nutzen, da ihr Energiestoffwechsel primär auf Fetten und Proteinen basiert. Überschüssige Kohlenhydrate werden sofort in Körperfett umgewandelt.

Neben dem Gewicht leidet oft auch das Hautbild. Getreidelastige Nahrung führt bei vielen Katzen zu Juckreiz oder stumpfem Fell, da der Körper mit der Ausscheidung von Abfallstoffen überfordert ist. Wenn Du Dich fragst, warum Deine Katze vielleicht oft schuppiges Fell hat, könnte ein zu hoher Getreideanteil in der Nahrung – oder eben das Naschen von Brötchen – die Ursache sein. Die Evolution hat die Katze perfekt als Jäger optimiert; Getreidefelder gehörten nie zu ihrem natürlichen Jagdrevier.

Achte beim Kauf von Leckerlis darauf, dass diese getreidefrei sind. Es gibt wunderbare gefriergetrocknete Fleischsnacks, die Kiwi und Sky viel mehr begeistern als jedes Backwerk. Wenn Deine Katze bereits eine Vorliebe für Brot entwickelt hat, ist es wichtig, konsequent zu bleiben. Ersetze das Betteln am Tisch durch eine Spielrunde oder ein hochwertiges Stückchen Trockenfleisch. So bleibt der Stoffwechsel im Gleichgewicht und Du vermeidest teure Tierarztbesuche aufgrund von Zivilisationskrankheiten.

Gefährliche Zusatzstoffe in speziellen Brötchensorten

In speziellen Brötchensorten lauern gefährliche Zusatzstoffe wie Rosinen, Zwiebeln, Knoblauch oder Schokolade, die für Katzen hochgradig giftig sind und zu akutem Organversagen oder zur Zerstörung der roten Blutkörperchen führen können. Während ein normales Weizenbrötchen “nur” ungesund ist, können diese Varianten tödlich sein.

Letzten Monat hatte ich Besuch und wir hatten Rosinenbrötchen und Zwiebelbaguettes auf dem Tisch. Ich musste Kiwi regelrecht aus dem Zimmer sperren, weil der Duft der Zwiebeln ihn magisch anzog. Was viele nicht wissen: Schon kleine Mengen an Zwiebelgewächsen (auch Pulver in Aufbackbrötchen) enthalten N-Propyldisulfid. Dieser Stoff greift die Hämoglobin-Struktur im Blut der Katze an, was zu einer lebensbedrohlichen Anämie führt. Die Katze wird schlapp, bekommt blasse Schleimhäute und kollabiert im schlimmsten Fall.

Die Gefahr ist bei süßen Brötchen mit Rosinen sogar noch größer. Weintrauben und Rosinen können bei Katzen bereits in geringster Dosis ein akutes Nierenversagen auslösen. Wenn wir darüber sprechen, ob Katzen Brötchen essen dürfen, müssen wir diese Varianten strikt ausgrenzen. Auch Brötchen mit Schokostückchen sind absolut tabu, da das enthaltene Theobromin von Katzen nicht abgebaut werden kann und zu Herzrasen und Krampfanfällen führt.

Hier ist ein kurzer Vergleich der Gefahrenstufen verschiedener Backwaren:

BrötchenartGefahrenpotenzialHauptrisiko
Normales WeizenbrötchenMittelBlähungen, Übergewicht, Salzbelastung
RosinenbrötchenSehr HochAkutes Nierenversagen (hochgiftig)
Zwiebel-/KnoblauchbrotSehr HochZerstörung der roten Blutkörperchen
LaugengebäckHochExtremer Salzgehalt, Verätzungsgefahr
VollkornbrötchenMittelSchwere Verdaulichkeit durch Ballaststoffe

Solltest Du bemerken, dass Deine Katze an einem solchen Spezialbrötchen geknabbert hat, ist ein sofortiger Besuch beim Notdienst unumgänglich. Warte nicht auf Symptome, denn wenn diese auftreten, ist der Schaden oft schon weit fortgeschritten. Bewahre solche Backwaren am besten im Kühlschrank oder in einer metallenen Brotbox auf, die auch der geschickteste Kater nicht aufhebeln kann.

Gesunde Snack-Alternativen für Deine Katze

Gesunde Snack-Alternativen für Deine Katze sind solche, die einen Fleischanteil von nahezu 100 Prozent aufweisen, wie beispielsweise gefriergetrocknetes Rinderherz, gedünstetes Fischfilet oder spezielle Katzensnacks ohne Zucker und Getreidezusatz. Diese Snacks unterstützen die Vitalität und belasten den Darmtrakt nicht unnötig.

Sky liebt es, wenn ich ihr kleine Stücke von meiner ungewürzten Hühnerbrust abgebe, wenn ich koche. Das ist die perfekte Alternative zu der Frage, ob Katzen Brötchen essen dürfen. Es liefert hochwertiges Protein und Taurin, was essenziell für ihre Herzfunktion ist. Kiwi hingegen fährt voll auf gefriergetrocknete Snacks ab. Diese haben den Vorteil, dass sie knusprig sind – ähnlich wie die Kruste eines Brötchens –, aber eben gesund und artgerecht.

Wenn Deine Katze das Kaugefühl von Brötchen mag, kannst Du ihr folgende Dinge anbieten:

  • Katzengras: Es hilft bei der Verdauung und befriedigt das Bedürfnis, an etwas Grünem oder Festem zu knabbern.
  • Trockenfleischstreifen: Diese reinigen die Zähne und fördern die Kaumuskulatur, ohne den Insulinspiegel in die Höhe zu treiben.
  • Gedünsteter Fisch: Eine wunderbare Quelle für Omega-3-Fettsäuren, die für glänzendes Fell sorgen.

Achte darauf, dass Snacks niemals mehr als 10 Prozent der Tagesration ausmachen. Auch gesunde Belohnungen enthalten Kalorien. Da meine beiden mit zwei Jahren in ihrer besten Lebensphase sind, möchte ich, dass sie noch lange fit bleiben. Brötchen haben in ihrem Ernährungsplan einfach keinen Platz. Wenn Du Deiner Katze etwas Gutes tun willst, investiere lieber in hochwertige Fleischprodukte statt in Backwaren vom Bäcker. Das spart Dir langfristig Sorgen und Deiner Katze Bauchschmerzen.

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Lisa
Katzenmama von Kiwi & Sky

Hi, ich bin Lisa! 🐾

Seit Jahren teile ich mein Sofa (und mein Bett) mit meinen beiden Tigern Kiwi und Sky. Ich bin zwar keine Tierärztin, aber absolute Expertin im Kraulen, Spielen und im täglichen Wahnsinn mit Fellnasen. Hier teile ich unsere Erfahrungen und ehrliche Tipps für ein glückliches Katzenleben.

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